Ready, Set…. GO! (Fortsetzung)

Nun die Fortsetzung meines wundervollen Nachmittags mit dem FlipBook.

Wenn man alle Geräte beisammen hat, müssen sowohl FlipBook als auch Kamera an den PC angeschlossen werden. Aus diesem Grund der Tipp im vorherigen Post. Leider befinden sich Anschlüsse bei technischen Geräten meist hinten. Das heißt, wenn der PC auf einem Tisch an der Wand steht darf man mit ziemlicher Sicherheit unter dem Tisch rumkriechen. Das ist in der Regel nicht gut für den Kopf. Also alles so hinstellen, dass man überall gut dran kommt.

Das FlipBook hat zwei Anschlüsse: einen für Strom, sonst läuft das ja nicht, und einen für den PC. Irgendwie muss ja der Scan bzw. das Scanprogramm auf den Bildschirm kommen. Die Kamera muss selbstverständlich auch an den PC angeschlossen werden. Die Kamera wird nämlich später von der Scan-Software benötigt.

Aufgrund meines immensen Geschickes mit Kabeln jeglicher Art gab es einen hübschen Kabelsalat. Aber solange alles funktioniert…..

Anschließend muss dann die Kamera und auch das Lichtsystem positioniert werden. Für gute Aufnahmen braucht man schließlich auch eine gute Beleuchtung. Die Kamera steht am besten Frontal vor dem FlipBook, da so das Objekt beim Scan am besten aufgenommen werden kann. Obwohl man sicherlich auch eine andere Kameraposition ausprobieren könnte. Das wären dann wohl eher kreativere Aufnahmen. Das werde ich mal austesten. Bin gespannt auf das Ergebnis.

Steht alles, kann man das Objekt auf dem Drehteller des FlipBooks positionieren. Dabei ist mir noch etwas ganz praktisches aufgefallen. Das FlipBook hat eine abnehmbare Rückwand. Man kann also das zu scannende Objekt auch vor einem x-beliebigen Hintergrund scannen.

Die abnehmbare Rückwand muss zum Beispiel auch weg, wenn man die FlipBook Extension nutzt. Die ist eine Art Verlängerung für das FlipBook. Soll heißen: höhere Rückwand, größerer Drehteller folglich also mehr Platz für die Objekte.

Die Extension wird dann nach dem Puzzle-Prinzip um das FlipBook herum gebaut. Also Rückwand der Extension, Vorderteil und oben drauf den Drehteller. Der muss einrasten sonst dreht sich später gar nix. Und das ist ja nicht Sinn der Sache.

Ich habe meine Testscans dann auch mit der Extension durchgeführt. Nicht weil das Objekt so groß war sondern weil ich zu faul war, das wieder abzubauen. Und irgendwie sieht das Ganze mit der Extension viel schicker aus.

Wie der Scan abgelaufen ist, wie man die Software installiert und warum man auch als technisch nicht versierte Person mit dem FlipBook eine 360° Aufnahme hinbekommen kann gibt’s beim nächsten Mal.

 

Ready, Set…….GO!

Was für Sport gilt muss für die Nutzung von 3D Scansystemen nicht falsch sein, wie ich unlängst feststellen durfte.

Folgender Hintergrund: Wer einen Blog zum Thema FlipBook schreiben will, sollte auch wissen, wie das Gerät funktioniert und was es alles kann. Gut, sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit funktioniert auch recht gut, aber so ein wenig zusätzliches Wissen hat ja noch keinem geschadet.  Einem schönen Nachmittag mit dem FlipBook stand also nix mehr im Weg. Und ein paar erstaunliche Erkenntnisse hat der Nachmittag auch gebracht, dazu aber später mehr.

Um überhaupt irgendetwas scannen zu können muss das FlipBook logischerweise aufgebaut und angeschlossen werden. Sonst hat man zwar ein FlipBook rumstehen, es nützt einem nur nichts.

Nun muss man als Nicht-Scan-Experte  (unter anderem also auch ich) überlegen, was brauche ich, mal abgesehen vom wesentlichen (dem Scanner) eigentlich?

Logischerweise ein Objekt, das gescannt werden soll. Für meinen Testversuch eher unwichtig, für jemanden der das gescannte Objekt weiter verwenden will sehr wichtig. Eine Kamera braucht man auch, schließlich wird das Objekt abfotografiert und die Bilder anschließend zum 360° Objekt zusammengefügt. Und last but not least ist ein Scheinwerfer oder eine andere Art von Lichtquelle recht praktisch, um das zu scannende Objekt gut auszuleuchten. Die richtige Beleuchtung kann unschöne Schatten oder eine schlechte Bildqualität verhindern.

Ach ja, vor lauter Selbstverständlichkeit hätte ich fast den PC vergessen. Ohne den geht nämlich gar nichts. Irgendwo müssen die Kameraaufnahmen und die Software ja hin. Wenn man den ganzen Tag von PC’s umgeben ist, denkt man über so etwas wohl gar nicht mehr nach.

Hat man die Geräte alle zusammen kann man sich dann ans Aufbauen begeben. Kleiner Tipp: am besten alles so aufbauen, dass man sowohl an den PC als auch an die Anschlüsse vom FlipBook ohne Probleme dran kommt. Erspart viel unter-dem-Tisch-herum-gekrieche.

Wie man das ganze jetzt miteinander verbindet und anschließt und welche Überraschungen so ein FlipBook für einen bereithält, gibt’s im nächsten Artikel.

 

FlipBook vs ScanBook

Ok, in einem FlipBook Blog hat das ScanBook ja eher nichts zu suchen. Aber da die beiden sich so ähnlich sehen, sollte mal der Unterschied geklärt werden.

Wie schon festgestellt, sieht das FlipBook aus wie das ScanBook. Naja, ein wenig kleiner ist es schon, nur ist der Unterschied nicht so gravierend, dass das sofort ins Auge fällt. Die Auskleidungen sind auch in mehreren Farben erhältlich, damit alle eingescannten Objekte besser freigestellt werden können. Und eine Extension, also eine Erweiterung für etwas größere Objekte.

So weit sind das alles noch Gemeinsamkeiten.

Die Hauptunterschiede liegen bei diesen beiden wohl eher in dem für sie gedachten Nutzungsbereich. Das ScanBook erstellt sowohl 360° als auch 3D Objekte Auch die Software zum ScanBook ist eine einfache ScanBull Standardsoftware. Es gibt also keine separate ScanBook Software.

Das FlipBook hingegen ist haptsächlich für 360° Produktscans gedacht. Die Auswahl zwischen 12 und maximal 24 Bildern lässt halt keine Erstellung von perfekten 3D Objekten zu. Also sind es nur 360° Scans. Zudem hat das FlipBook eine eigene Software, die entsprechend auf die kleinere Bilderanzahl ausgerichtet ist.

Der Hauptunterschied zwischen beiden Scannern liegt aber wohl darin, dass das FlipBook ein Gerät für alle ist. Es ist leichter zu handhaben und die gescannten Objekte sind durch die eigene FlipBook Software sofort Internetfähig. Es kann also auch ein kleinerer Onlineshop-Betreiber problemlos mit dem FlipBook arbeiten.  Oder auch ein Privatmensch, der aus anderen Gründen 360° Objekte fürs Internet braucht.

Die beiden sehen sich also nur ähnlich und sind es gar nicht. Auch Zwillinge haben eben manchmal einen unterschiedlichen Charakter.

 

Einmal rundherum

3D FlipBook? Das hört sich an wie eine Art von 3D Notebook. Ein ähnliches Aussehen hat das FlipBook schon mal. Die Größe stimmt auch ungefähr. Nur handelt es sich bei dem FlipBook um einen 360° Scanner, der aus Fotos plastische Objekte für das Internet oder ähnliches erzeugt. Wie 3D, nur einfacher.

Nun kommt natürlich die Frage auf, was der eigentliche Unterschied zwischen 3D und 360° ist und warum eine Firma, die 3D Scanner herstellt, ausgerechnet einen Scanner für 360° auf den Markt bringt. Aber genau genommen haben 360° und 3D viele Gemeinsamkeiten. Beides stellt Objekte realitätsnah für 2 dimensionale Medien da. Und das eben 3 dimensional.

Das FlipBook soll auch eher ein Scanner für alle werden. Einfach zu bedienen, klein und handlich. Wir denken nämlich das 3D die Zukunft ist und echte 3D Inhalte bald Standard sein werden. Weshalb also nicht klein anfangen und erstmal einen 360° Scanner für jedermann haben. Die damit erstellten Objekte haben zwar nur eine Achse, aber das Objekt kann trotzdem von mehr Seiten betrachtet werden als das bei einem einfachen Foto der Fall ist.

Jedenfalls bietet das FlipBook noch wesentlich bessere Möglichkeiten für Neueinsteiger im 3D Bereich. Vielleicht lassen sich durch ein solches Gerät noch viel mehr Leute zu 3D oder einfach nur einer besseren Darstellung ihrer Produkte bekehren.

Wer sich dennoch weiter mit dem spannenden Thema 360°vs3D beschäftigen will, kann das mit uns zusammen gerne auf dem passenden Blog von ScanBull tun.